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Telephon-Billets

Ab 1883 gab es in verschiedenen bayerischen Orten die ersten Fernsprechkioske (heute Telefonzellen genannt). Um sie nutzen zu können, mussten am Postschalter dafür Telephon-Billets gekauft werden. Damit wurden die anfallenden Telefongebühren bezahlt, wobei Abonnenten einen günstigeren Preis erhielten.

Die Billets wurden bei Gebrauch entwertet, entweder durch einen Stempel wie bei Briefmarken oder indem eine Ecke abgerissen wurde. Es gab unterschiedliche Serien dieser Telefonkarten-Vorläufer, die heute ein beliebtes Sammelobjekt sind. 1908 endete die Zeit der Telephon-Billets, da ab dann die Gespräche in Telefonzellen mit Münzen oder Jetons bezahlt werden konnten.

Autor: sammlerkaufladen
Eintrag vom: 23.06.2009

   

 

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